Talia Christa Oberbacher

Heilpraktikerin, beschränkt auf
das Gebiet der Psychotherapie

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FAQ - Menopause & Psyche


Was passiert in den Wechseljahren mit der Psyche?

Die Menopause ist weit mehr als das Ende der Fruchtbarkeit – sie ist ein tiefgreifender körperlicher und seelischer Wandel. Schwankende Hormonspiegel, insbesondere von Östrogen und Progesteron, beeinflussen auch das emotionale Gleichgewicht. Viele Frauen erleben in dieser Zeit Stimmungsschwankungen, innere Unruhe oder das Gefühl, leichter aus dem Gleichgewicht zu geraten.

 

Welche Phasen der Menopause gibt es?

Die Menopause bezeichnet den Zeitpunkt der letzten natürlichen Regelblutung einer Frau – sie tritt im Durchschnitt um das 50. Lebensjahr (manchmal auch deutlich früher) ein. Von ihr spricht man rückblickend, wenn die Menstruation seit mindestens zwölf Monaten ausgeblieben ist. Der gesamte Übergang, der mehrere Jahre dauern kann, wird als Klimakterium bezeichnet und gliedert sich in verschiedene Phasen:

  • Prämenopause: Erste hormonelle Veränderungen machen sich bemerkbar – oft in Form von Reizbarkeit, Schlafstörungen oder Konzentrationsproblemen.

  • Perimenopause: Rund um die letzte Regelblutung treten die stärksten hormonellen Schwankungen auf. Viele Frauen berichten in dieser Zeit von Stimmungstiefs, Ängsten oder mentaler Erschöpfung.

  • Postmenopause: Nach der letzten Regelblutung stabilisiert sich der Hormonhaushalt auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Die heftigen Schwankungen klingen ab, doch die geringere Hormonproduktion kann weiterhin Einfluss auf Stimmung, Schlaf und Konzentration haben.

 

Was bedeutet Brain Fog?

Der Begriff Brain Fog – wörtlich übersetzt Gehirnnebel – beschreibt das Gefühl geistiger Vernebelung, das viele Frauen in der Menopause kennen: Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, Namen oder Begriffe zu finden, oder das Empfinden, der Kopf sei „nicht ganz da“. Diese kognitiven Veränderungen entstehen durch hormonelle Schwankungen, Schlafmangel, Stress oder Überlastung. Sie sind meist vorübergehend, können aber sehr belastend sein.

 

Welche mentalen Symptome sind typisch?

Neben Brain Fog treten häufig Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Nervosität, Schlafprobleme oder eine gewisse Antriebslosigkeit auf. Manche Frauen fühlen sich weniger belastbar oder berichten über Ängste und das Gefühl, sich selbst nicht mehr richtig zu spüren.

 

Was hilft gegen mentale Beschwerden in der Menopause?

Mentale Veränderungen in dieser Zeit sind nichts, wofür man sich schämen müsste – sie sind Teil einer natürlichen, aber herausfordernden Lebensphase. Neben ärztlicher Begleitung kann psychologische Unterstützung hilfreich sein, um besser damit umzugehen. Gesprächstherapie, Hypnose, Entspannungsverfahren oder gezieltes Coaching können helfen, den inneren Kompass wiederzufinden. Auch Bewegung, Ernährung, Achtsamkeit und ein stabiler Schlafrhythmus tragen dazu bei, den Kopf zu klären und die Stimmung zu stabilisieren.

 

Wann sollte ich mir Hilfe holen?

Wenn die mentale Belastung den Alltag spürbar einschränkt, Sie sich dauerhaft erschöpft oder überfordert fühlen, ist professionelle Unterstützung sinnvoll. Ein Gespräch kann bereits entlasten und Wege eröffnen, um Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen.

 

Talia 2024

Den Puls des eigenen Herzens fühlen.

Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern.

Wieder Atem holen lernen,

das ist es.

 

- Christian Morgenstern -

Privatpraxis für hypnosystemische Therapie, Beratung und Coaching

Talia Christa Oberbacher
Heilpraktikerin, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie

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