MenoFiesta - Frauenstimmen
Wechseljahrs-Expertin der Woche
Hier stellen wir euch jede Woche Wechseljahrs-Expertinnen vor. Frauen, die mitten im Leben stehen und die ihre persönlichen Erfahrungen mit den Wechseljahren teilen. Offen, ehrlich und voller Inspiration.
Danke für eure Offenheit!

Clarissa
🌸 Deine Antworten auf unsere fünf Fragen:
1️⃣ Verrätst du uns dein Alter, deinen Beruf und wo du lebst?
👉 Ich lebe mit meinen 60 Jahren als Künstlerin in Berlin.
2️⃣ Welchen Bezug hast du zur Menopause?
👉 Menopause? Es ging 6 Monate und nach anthroposophischen Mittelchen war alles vorbei. Einfach klasse.
3️⃣ Was hat dir in dieser Lebensphase am meisten Kraft gegeben?
👉 Ich habe wie eh und je weiter gemacht und mich nicht beeindrucken oder beeinflussen lassen lassen. Einfach immer positiv sein, das ist mein Lebensmotto.
4️⃣ Was ist dir durch diese Zeit erst erst möglich geworden — oder was hast du für dich wiederentdeckt?
👉 Ich war so froh, dass ich kein o.b.-Kunde mehr war. Und hab mich viel freier gefühlt.
5️⃣ Welchen Tipp hast du für andere Frauen in den Wechseljahren?
👉 Es ist die Natur und die kann man nicht ändern, also sei positiv und nimm es an, es geht vorbei, egal, wie lange es dauert. Sieh die Vorteile, die du dadurch hast.

Ricarda Hollain
🌸 Deine Antworten auf unsere fünf Fragen:
1️⃣ Verrätst du uns dein Alter, deinen Beruf und wo du lebst?
👉 56, Journalistin, Andratx, Mallorca
2️⃣ Welchen Bezug hast du zur Menopause?
👉 Ich bin selber mittendrin
3️⃣ Was hat dir in dieser Lebensphase am meisten Kraft gegeben?
👉 Mich über alles zu informieren und schließlich von der FA gut eingestellt zu werden
4️⃣ Was ist dir durch diese Zeit erst erst möglich geworden — oder was hast du für dich wiederentdeckt?
👉 Andere Probleme werden kleiner und relativeren sich von selbst
5️⃣ Welchen Tipp hast du für andere Frauen in den Wechseljahren?
👉 Sich viel früher damit beschäftigen, nicht erst wenn man merkt, dass man schon drin ist. Beim Arzt das Thema selbst ansprechen und dran bleiben. Wechseljahre sind auch fort noch oft ein Tabu. Aber man muss da nicht einfach durch, es gibt viele Hilfen, auch pflanzliche

Birgit Büngeler
🌸 Deine Antworten auf unsere fünf Fragen:
1️⃣ Verrätst du uns dein Alter, deinen Beruf und wo du lebst?
👉 Ich bin 65 Jahre alt
2️⃣ Welchen Bezug hast du zur Menopause?
👉 Meine Menopause fing an mit 44 Jahren, als mein Mann starb. Für mich war es somit ein doppelter Abschied
3️⃣ Was hat dir in dieser Lebensphase am meisten Kraft gegeben?
👉 Am meisten Kraft gab mir das Bewusstsein, dies als normale Entwicklung anzusehen. Umgekehrte Pupertät.
4️⃣ Was ist dir durch diese Zeit erst erst möglich geworden — oder was hast du für dich wiederentdeckt?
👉 Das Bewusstsein, den Körper zu akzeptieren. Ich fand die Wechseljahre nie schlimm. Dies auch bedingt durch die hervorragende Betreuung durch meinen Gynäkologen
5️⃣ Welchen Tipp hast du für andere Frauen in den Wechseljahren?
👉 Sich anzunehmen und das Bewusstsein des Körpers zu fördern.

Bettina
🌸 Deine Antworten auf unsere fünf Fragen:
1️⃣ Verrätst du uns dein Alter, deinen Beruf und wo du lebst?
👉 Ich bin 59 Jahre alt, vorzeitig pensioniert und lebe auf Mallorca
2️⃣ Welchen Bezug hast du zur Menopause?
👉 Menopause bedeutet für mich die Zeit kurz nach der letzten Periode. Diese Zeit habe ich eigentlich gar nicht wahrgenommen. Dafür die Wechseljahre umso mehr. Ich befinde mich seit ca. 10 Jahren in dieser Phase und durfte Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und eine große Veränderung meines Körpers kennenlernen.
3️⃣ Was hat dir in dieser Lebensphase am meisten Kraft gegeben?
👉 Ich bin nicht allein. Ich habe Freundinnen, mit denen ich mich austauschen kann. Es ist schön, dass die Wechseljahre kein Tabuthema mehr sind und man viel darüber erfahren kann. Das Buch von Sheila de Liz "Women on Fire" war eine Inspiration für mich.
4️⃣ Was ist dir durch diese Zeit erst erst möglich geworden — oder was hast du für dich wiederentdeckt?
👉 Es hat etwas gedauert und ehrlicherweise arbeite ich hier und da immer noch daran, aber ich bin gelassener geworden und entdecke in vielen Geschehnissen einen (tieferen) Sinn. Ich liebe es, Zeit für mich zu haben. Ich habe gelernt loszulassen. Und ich beobachte mich und meine Bedürfnisse genauer.
5️⃣ Welchen Tipp hast du für andere Frauen in den Wechseljahren?
👉Tauscht Euch aus mit anderen Frauen. Nutzt die Informationen, die heutzutage reichhaltig zur Verfügung stehen. Macht kein Geheimnis aus Eurer Lebensphase. Teilt Eure Erfahrungen/gute Kontakte/Ärzte, die sich spezialisiert haben auf die Wechseljahre/Heilmittel/Kurse etc. Aber vor allem: Genießt EUCH, die Ruhe und die zunehmende Gelassenheit!

Uta Gritschke
🌸 Deine Antworten auf unsere fünf Fragen:
1️⃣ Verrätst du uns dein Alter, deinen Beruf und wo du lebst?
👉 Ich bin fast 52, bin Wildkräuterexpertin und lebe in Palma, auf Mallorca.
2️⃣ Welchen Bezug hast du zur Menopause?
👉 In der Menopause bin ich nun fast 2 Jahren und ich bin wirklich überrascht, wie vielgestaltig sich diese Zeit des Wandels auf meinen Körper und meine Psyche auswirkt. Es ist interessant und vielfach sehr belastend. Ich glaube ich bin noch in einer Art Phase des Verstehens und Annehmens was meine Wechseljahre betrifft.
3️⃣ Was hat dir in dieser Lebensphase am meisten Kraft gegeben?
👉 Als allererstes der Austausch mit anderen Frauen, die mit mir durch diese Phase gehen, bzw. sie bereits hinter sich gelassen haben. Daneben hilft mir auch ungemein meine Zeit in der Natur. Ihren weisen Rhythmus zu beobachten gibt mir Vertrauen auch meinem (noch etwas ungewohntem) Rhythmus gelassener zu folgen.
4️⃣ Was ist dir durch diese Zeit erst erst möglich geworden — oder was hast du für dich wiederentdeckt?
👉 Ich fühle, dass ich inzwischen nicht mehr den Drang habe so viel Verantwortung an mich zu ziehen. Auch bin ich meinen Fehlern gegebüber gelassener geworden. Auf diese Art gehe ich in viele Situationen heute viel entspannter hinein und fühle mich viel offener dafür, den Moment tatsächlich zu leben und zu geniessen.
5️⃣ Welchen Tipp hast du für andere Frauen in den Wechseljahren?
👉 Tauscht euch aus + holt euch Tipps. Es hilft so sehr gehört zu werden und über all die erstaunlichen Dinge, die in dieser Phase (mit) uns passieren gemeinsam zu lachen - oder auch mal zu weinen.

Dr. Elisabeth Kaiser
🌸 Deine Antworten auf unsere fünf Fragen:
1️⃣ Verrätst du uns dein Alter, deinen Beruf und wo du lebst?
👉 Ich bin Psychotraumatologin (Psychotherapeutin und Wissenschaftlerin, die sich mit dem Thema ‚Trauma‘ beschäftigt). Tatsächlich habe ich die runde Zahl 60 letztes Jahr erreicht. Zuhause bin ich ebenfalls auf einer Insel, allerdings inmitten des schönen Bodensees. .
2️⃣ Welchen Bezug hast du zur Menopause?
👉 Diese Frage finde ich witzig – einen echten ‚Bezug‘ hatte ich zur Menopause nie. Damals war mir das nicht klar, aber heute weiß ich, dass die Menopause nicht eine einzige Sache, sondern eine starke geistig-körperliche Transformation, die bei mir viele sehr unterschiedliche Kapitel hatte. Gefühlt hat der Übergang bei mir ziemlich lange gedauert. Begonnen hat alles in meinen späten 40-gern mit starken Blutungen, das hat mich damals echt ausgenoggt. Da ich spät Mutter geworden bin, und noch im Kindergarten und beim Bambini-Fußball unterwegs war, empfand ich das als anstrengende Zeit. In meinen 50-gern dann begann eine Zeit, in der ich viele verschiedene körperliche Probleme entwickelte, z.B. Gelenkentzündungen, Muskelschwund, Blasenentzündungen, usw. Das war sehr verwunderlich für mich, da ich einen starken und gesunden Körper genetisch geerbt habe und auch robust bin. Trotz Sport, super Ernährung und viel erfüllender Arbeit fühlte ich mich in dieser Zeit oft ‚schwach‘. Irgendwie war ich nicht mehr die ‚Alte‘, und auch nicht mehr die ‚Junge‘.
3️⃣ Was hat dir in dieser Lebensphase am meisten Kraft gegeben?
👉Ich hatte das Glück fest in das Leben mit den Kindern und meinem Beruf eingebunden zu sein. Es gab immer viel zu tun und einen festen Tagesrhythmus. Das gab mir Halt. Obwohl sich in mir viel innerlich in Bewegung setzte, schien das äußerlich erstmal niemand zu bemerken, außer mir selbst natürlich. Ich hatte auch ‚Hilfsmittel‘, z.B. über einige Jahre Hormon-Ersatz-Therapie (HRT) in Form von Östrogengel und bis heute Östrogen-Vaginalcreme (das hat die Blasenentzündungen ausgeheilt). Das Östrogengel hat mir in den frühen Jahren geholfen mich frisch und fit zu fühlen, später habe ich es nicht mehr gebraucht und selbst abgesetzt. In den frühen 50-gern habe ich auch bemerkt, dass sich ein hartnäckiges Bauchfett festsetzte. Ich fand das ganz ungewöhnlich. So als hätte heimlich jemand über Nacht etwas unter meine Haut geschoben hat. Sehr unangenehm. Ich begann in dieser Zeit gezielt mit schnellen Spaziergängen mich täglich an der frischen Luft zu bewegen (ca. 40 Minuten pro Tag, und viel bergauf- und bergab) und Online Yoga mit einer Gruppe zu machen. Ernährungsumstellung war sicherlich ebenso unumgänglich – mehr pflanzliches Eiweiß (Hülsenfrüchte, Tofu, Sojamilch), Gemüse und Salate. Das ist bis heute für mich eine gute Weise mich satt und zufrieden zu essen und trotzdem mich beweglich und gut zu fühlen. Diese Ernährung ‚kühlt‘ mich gefühlt auch runter und hilft mir wieder ein gutes Gewicht zu halten und einen klaren Kopf zu haben. Es geht ja nicht mehr um Diät, aber schon darum meinen Körper so schlank, stark und beweglich wie möglich zu halten. Und was ich heute auch liebe – richtig kalt nachduschen - superschön (auch wenn die Hitzewallungen schon lang vorbei sind)!
4️⃣ Was ist dir durch diese Zeit erst möglich geworden — oder was hast du für dich wiederentdeckt?
👉 Ich habe begonnen mir für mich selbst mehr Zeit zu nehmen. So wie die Kinder nach ‚außen‘ drängten ins Leben, so wurde auch mein Wunsch nach Freiraum größer.
Mitte 50 ging meine langjährige Beziehung zu Ende. Es war als erwachte in mir dieses Gefühl des ‚jetzt ist es aber Zeit‘. Was und wie ich genau weitermachen wollte war mir noch unklar, aber die Energie eines neuen Aufbruchs ins Leben oder in ein neues Leben formierte sich. Auf einem Yoga-Workshop überklebte die Gruppenleiterin einmal die Uhr im Raum mit einem Blatt Papier auf dem ‚JETZT‘ in großen Buchstaben stand. Das war ein echter Eye-Opener. Irgendwie hatte ich immer darauf gewartet, dass mir jemand die Erlaubnis gibt, dass zu tun, was ich wirklich wollte, die zu sein, die ich sein wollte. Und plötzlich war klar, Zeit ist ab jetzt eine heilige Ressource, meine heilige Ressource. Niemand kann mir noch 10 Sommer versprechen, nur ich mir selbst diesen, der jetzt gerade da ist.
5️⃣ Welchen Tipp hast du für andere Frauen in den Wechseljahren?
Tipp 1: Vergleich Dich ab jetzt niemals mehr mit einer anderen Frau. Du bist die, die einzigartig ist!
Tipp 2: Lebe Deine Authentizität und tausche sie nicht mehr für ‚Geliebtwerden‘ ein. Gabor Mate, ein Kollege aus der Psychotraumawelt sagt, die meisten Menschen tauschen ihre Authenzität, d.h. ihre Selbsttreue und Integrität für ‚In-Beziehung sein‘ aus. Das kommt aus der Angst unserer Kindheit, wo Beziehung zur Fürsorgeperson überlebenswichtig war. Wir passen uns also an, um Beziehungen zu sichern, und verlieren dabei uns selbst. Diese Zeit ist jetzt vorbei. Du musst nirgendwo ‚hineinzupassen‘, dich nicht länger klein machen oder Deine Bedürfnisse verstecken, damit Du geliebt wirst. Du musst auch nicht mehr anderen dienen oder es anderen recht zu machen. Das hast du alles schon getan, jetzt kommt die Zeit der Freude und Freiheit. Jetzt ist die Zeit, wo Dir klar werden muss: Du bist wertvoll, weil Du lebst, weil Du atmest. Punkt. Als Mutter habe ich erlebt, wenn Du zurücktrittst und loslässt, gibst Du Deinen Liebsten die Chance zu wachsen. Du zeigst ihnen wie gesundes, langes Leben aussieht: ‚selbstbestimmt, anmutig, gelassen und Grenzen wahrend‘.
Tipp 3: Manifestiere einen Zukunftsplan, denn Du bist noch nicht fertig mit Deinem Leben. Deine Geschichte ist noch nicht geschrieben. Wir Frauen können alles im Leben haben, nur eben nicht zur gleichen Zeit. Eine tiefe und wichtige Erkenntnis. Jede Lebenszeit hat ihre eigene Aufgabe. Mein Tipp, schreib noch ein richtig schönes Ziel in Deinen Lebensplan. Bei mir ist das ein Permakultur FoodForest Lebensprojekt mit Obst-, Gemüse- und Weinanbau in einer Reserva in Italien, zusammen mit Soul-Friends und meinem wunderbaren neuen Partner. Ich habe stark das Gefühl, dass dieses nächste Kapitel ganz schön schön wird.

Sabine Hafkesbrink
🌸 Deine Antworten auf unsere fünf Fragen:
1️⃣ Verrätst du uns dein Alter, deinen Beruf und wo du lebst?
👉 Ich bin 59 Jahre alt, koche aus Leidenschaft und lebe in der Nähe von Sineu.
2️⃣ Welchen Bezug hast du zur Menopause?
👉 Ich lebe mit ihr.
3️⃣ Was hat dir in dieser Lebensphase am meisten Kraft gegeben?
👉 Als ich mich vor 12 Jahren entschieden habe, schwerpunktmäßig Richtung Mallorca zu ziehen, hat sich mein Leben bereits komplett verändert. Privat, beruflich und überhaupt. Das war noch deutlich vor den ersten Anzeichen einer Menopause. Bis auf gelegentliche Schweißausbrüche (wobei man bei diesen Temperaturen nie genau weiß, ob es Meno ist oder nicht), hat mich die Menopause nie belastet. Eher im Gegenteil. Ich habe meinen ersten richtigen Schweißausbruch mit einer Flasche Sekt begossen, da nun endlich die leidige monatliche Geschichte Geschichte sein würde.
4️⃣ Was ist dir durch diese Zeit erst möglich geworden — oder was hast du für dich wiederentdeckt?
👉 Es hat sich nichts für mich verändert. Außer, dass OB und Konsorten nicht mehr an mir verdienen.
5️⃣ Welchen Tipp hast du für andere Frauen in den Wechseljahren?
👉 Seht die Menopause nicht als Verlust der Weiblichkeit. Im Gegenteil. Mal im Ernst.... wer will mit über 50 wirklich nochmal Mutter werden? Und das ist ja nun das Einzige, zu dem wir nicht mehr in der Lage sind. Nutzt die Freiheit, die die ausbleibende Monatsregel euch bietet. Und das nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auch durch das Ausbleiben von PMS etc. . Menopause ist letztendlich nur ein Wort, das einen neuen Abschnitt in unserem Leben einläutet. Ich bin mir sicher, dass die Herren der Schöpfung dieses "erfunden" haben, um den Ladies in ihrem Leben die Schuld für ihre eigene Menopause (in Form von Midlifecrisis) zu geben. Denn wenn sie mit Anfang 50 auf einmal Marathonläufe abhumpeln oder sich den größten Wagen, den das Portemonnaie hergibt, bestellen, dann ist der Beginn ihrer ganz persönliche Menopause eingeläutet. Nur schade, dass darüber nicht soviel Aufhebens gemacht wird.... Also: shoppen gehen und ab in den Zumbakurs!

Cornelia Vignolle
🌸 Deine Antworten auf unsere fünf Fragen:
1️⃣ Verrätst du uns dein Alter, deinen Beruf und wo du lebst?
👉 ich bin gerade 61 Jahre alt geworden und bin Psychologin.
2️⃣ Welchen Bezug hast du zur Menopause?
👉 Bei mir ist es ganz einfach die Ambivalenz von Erleichterung (z. B. keine Periode, keine Verhütung mehr nötig) vs. Trauer (z.B. der Verlust von Fruchtbarkeit, Veränderung meines Attraktivitätsgefühls)
Ich habe auch beschlossen, ohne künstliche Hormone durch diese Zeit zu kommen, und mit Soja-Isoflavone eine gute Alternative für mich gefunden…
3️⃣ Was hat dir in dieser Lebensphase am meisten Kraft gegeben?
👉 am meisten Kraft gaben mir Gespräche mit Leidensgenossinnen, Besuche und Gespräche mit meinen Kindern ( Pharmazeuten)… Sport, mein Hund und aktives Musizieren war/ist eine große Kraftquelle
4️⃣ Was ist dir durch diese Zeit erst möglich geworden — oder was hast du für dich wiederentdeckt?
👉 Mehr innere Freiheit... ich muss keine Rücksicht mehr auf Menstruationszyklen oder Verhütung nehmen, ein kleines, aber oft spürbares Freiheitsgefühl. Entscheidungen treffe ich mehr nach meinen eigenen Wünschen, anstatt nach äußeren Erwartungen. Mein Selbstbewusstsein ist klarer. Ich kenne mich selbst besser, weiß was mir guttut und was nicht. Die Meinung anderer beeinflusst mich weniger stark. Ich traue mich eher mal etwas Neues auszuprobieren oder Grenzen zu setzen. Ich habe mich neu ausgerichtet. Neue Projekte, Hobbys und Interessen, für die ich früher zu wenig Zeit oder Energie hatte, lassen sich jetzt leichter umsetzen. Persönliche Veränderungen sind mir besser möglich, weil meine Verpflichtungen (Kinder, Karriereaufstieg usw) andere Prioritäten hatten. Ich empfinde Tiefere emotionale Klarheit. Ich wähle Beziehungen bewusster – ich weiß, wen ich um mich haben will und wen nicht.
Ich werde emotionaler. Konflikte lassen sich irgendwie klarer erkennen und lösen. Mein Körperliches und seelisches Bewusstsein verändern sich auch. Ich spüre meinen Körper deutlicher und lerne, ihn viel bewusster zu pflegen und zu achten. Auch meine mentale Stä rke und Gelassenheit entwickelt sich zusehens …. Was toll ist!
5️⃣ Welchen Tipp hast du für andere Frauen in den Wechseljahren?
👉 Genieße den Augenblick, mache dir nicht so viel Gedanken…
und wenn doch, suche dir, Techniken um dir deine Leichtigkeit zu bewahren… Tue, was dir gefällt, und umgebe dich mit Menschen, die dir gut tun...

Den Puls des eigenen Herzens fühlen.
Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern.
Wieder Atem holen lernen,
das ist es.
- Christian Morgenstern -
Privatpraxis für hypnosystemische Therapie, Beratung und Coaching

