MenoFiesta - Lasst uns feiern, was nicht zu ändern ist
Ich freue mich über den Wechsel, denn wenn ich mich nicht freue, geht's mir auch nicht besser. (sehr frei nach Karl Valentin)
Wieso ist MenoFiesta anders?
Die meisten Programme zu den Wechseljahren beschäftigen sich mit Symptomen, Beschwerden und medizinischen Lösungen. MenoFiesta geht einen anderen Weg: Wir feiern diesen Lebensabschnitt als Neustart, als Einladung zur Lebendigkeit und Selbstgestaltung. Es geht nicht darum, was wir verlieren – sondern darum, was wir neu gewinnen.
Deshalb stellen wir drei entscheidende Fragen in den Mittelpunkt:
1. WER will ich sein?
Wechseljahre sind ein Übergang, aber auch ein Identitätsfenster: Hier dürfen wir alte Rollen loslassen und neue Facetten unserer Persönlichkeit entwickeln.
MenoFiesta unterstützt Frauen darin, sich selbst jenseits von Erwartungen, alten Zuschreibungen und gesellschaftlichen Etiketten zu definieren.
Statt Defizitdenken (Ich kann nicht mehr) geht es um Selbstbestimmung und Entfaltung (Ich darf neu wählen, wer ich sein möchte).
2. WIE will ich mich erleben?
Wir legen den Fokus auf Lebensfreude, Energie und Leichtigkeit.
MenoFiesta verbindet Bewegung, Austausch, Rituale und Humor – Elemente, die Körper und Seele in Einklang bringen.
Es geht nicht darum, Symptome wegzudrücken, sondern darum, bewusst Erlebnisse zu schaffen, die Kraft und Freude spürbar machen.
3. WAS wird gerade jetzt erst möglich für mich?
Mit dem Abschied von der Fruchtbarkeit öffnet sich ein Raum für neue Abenteuer, Kreativität und Selbstliebe.
MenoFiesta stellt die Frage: Welche Türen gehen jetzt auf, die vorher verschlossen waren?
Oft entsteht hier ein Gefühl von Freiheit, das genutzt werden will – ob in Beziehungen, im Beruf oder in ganz persönlichen Projekten.
Was MenoFiesta einzigartig macht
Feier statt Problemfokus: Wir würdigen den Körper, statt ihn zu bekämpfen.
Ganzheitlicher Ansatz: Psychologie, Körpererfahrung und Gemeinschaft statt reiner Wissensvermittlung.
Kollektive Kraft: Frauen erleben, dass sie nicht allein sind, sondern Teil einer Gemeinschaft, die trägt, inspiriert und lacht.
Leichtigkeit & Spaß: Wir schaffen Räume, in denen Tanzen, Staunen und Lebenslust genauso wichtig sind wie Information und Reflexion.
MenoFiesta ist mehr als ein Programm. Es ist eine Einladung, die Wechseljahre nicht als Ende, sondern als Fest zu begreifen – als ein bewusstes, kraftvolles JA zum Leben.
Spotify Playlist: MenoFiesta by Talia
Filmliste zum Thema finden Sie hier Filmliste MenoFiesta
Wechseljahre neu gedacht - Vitalität statt Stillstand.
Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden die Wechseljahre oft mit Verlust, Altern und Einschränkungen gleichgesetzt. Heute zeigt die Wissenschaft ein ganz anderes Bild: Frauen um die 50 sind mental stabiler, aktiver und gesellschaftlich präsenter als je zuvor.
Forschung, die Mut macht
Die MIDUS-Studie (USA, seit den 1990er Jahren) belegt, dass Frauen im mittleren Alter eine hohe Lebenszufriedenheit und psychische Stabilität erleben – besonders dann, wenn sie tragfähige soziale Netzwerke haben.
Die Harvard Study of Adult Development, eine der ältesten Langzeitstudien weltweit, zeigt: Nicht Einkommen oder Status, sondern enge Beziehungen und aktive Rollen sind entscheidend für Vitalität im Alter.
Der Deutsche Alterssurvey (DEAS, seit 1996) bestätigt: Frauen zwischen 50 und 65 sind heute gesünder, fitter und gesellschaftlich besser eingebunden als noch vor 20 Jahren.
Ergänzende Analysen in Fachzeitschriften wie dem Menopause Journal oder dem Journal of Women & Aging unterstreichen: Die Menopause wird zunehmend nicht mehr als Defizit, sondern als Übergang in eine neue Lebensphase verstanden.
Eine zweite Jugend
Während die Lebenserwartung von Frauen heute bei über 80 Jahren liegt, markiert die Menopause keinen Endpunkt, sondern die Mitte des Lebens. Viele Frauen starten in dieser Phase noch einmal durch:
Sie wagen berufliche Veränderungen oder gründen neu.
Sie entdecken sportliche oder kreative Leidenschaften.
Sie gestalten Beziehungen und Freundschaften selbstbewusster.
Fazit
Die Wechseljahre sind kein Schlusspunkt, sondern ein Wendepunkt. Wissenschaft und Gesellschaft zeigen klar: Frauen ab 50 gehören längst nicht „zum alten Eisen“ – im Gegenteil. Sie bringen Lebenserfahrung, Energie und Neugier zusammen und eröffnen sich damit eine zweite Jugendphase voller neuer Möglichkeiten.
Vital, aktiv, selbstbewusst – so sieht das Bild der Frau in den Wechseljahren heute aus.
Die Wechseljahre, Menopause, das Klimakterium
Für die einen unvermeidbares Übel, für die anderen drohendes Damoklesschwert ab 35. Die einen quälen sich durch eine belastende Zeit, die anderen scheinen ohne größere Herausforderungen klarzukommen.
Vermutlich gibt es ebensoviele mehr oder weniger hilfreiche Seiten zum Thema Wechseljahre, Menopause, Klimakterium, wie es Frauen gibt.
Unzählige Begleiterscheinungen, betreffend den Körper, wie
Hitzewallungen und Schweißausbrüche (vor allem nachts)
Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafprobleme)
Herzklopfen, Herzrasen
Gewichtszunahme, veränderte Fettverteilung (v. a. Bauch)
Trockenheit der Haut und Schleimhäute (v. a. Scheidentrockenheit)
Gelenk- und Muskelschmerzen
Kopfschmerzen, Migräne
Haarausfall, brüchige Nägel
betreffend die Psyche, wie
Stimmungsschwankungen
Reizbarkeit
Ängste, innere Unruhe
Depressive Verstimmungen
Konzentrations- und Gedächtnisprobleme („Brain Fog“)
Verringerte Belastbarkeit, Erschöpfung
betreffend die Sexualität, wie
Libidoverlust oder -schwankungen
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (durch Scheidentrockenheit)
Verändertes Lustempfinden
und die langfristigen Folgen des Hormonrückgangs
Knochendichteverlust / Osteoporose-Risiko
Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Stoffwechselveränderungen (z. B. Diabetes-Risiko)
wurden an anderer Stelle umfassend beschrieben. Wobei diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
Auch die Methoden und Möglichkeiten, den Körper und die Seele einigermaßen gut durch diese stürmische Zeit zu navigieren, sind kaum überschaubar. Wenn Sie nur dieses essen, jenes weglassen, jeden Morgen Hormonyoga machen oder mit dem Walken beginnen, ein Dankbarkeitstagebuch führen und sich am Morgen im Spiegel regelmäßig anlächeln, dann wird es schon gehen. Dazu kommen die Begleittherapien mit (naturidentischen) Hormonen, Pflanzensäften, Tees, ätherischen Ölen und vielem mehr.
Das Angebot ist unüberschaubar.
MenoFiesta ist anders, neu und erfrischend, siehe oben.

Den Puls des eigenen Herzens fühlen.
Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern.
Wieder Atem holen lernen,
das ist es.
- Christian Morgenstern -
Privatpraxis für hypnosystemische Therapie, Beratung und Coaching


